Sonntag, 29. Juli 2007

Indisches Essen

Seit Mittwoch stöbere ich durch meinen Reiseführer. Was es da alles zu entdecken gibt!! So stimmen die Vorurteile, indisches Essen sei grundsätzlich scharf, Reis das Hauptnahrungsmittel und Tee das beliebteste Getränk nicht wirklich. So wird im Norden des Landes eher würzig als scharf gegessen und Brot bildet die eigentliche Nahrungsgrundlage. Im Süden wird tatsächlich relativ scharf und viel Reis gegessen (ich freu mich jetzt schon auf die vielen Schweissperlen auf meiner Stirn ;-)). Allerdings wird Kaffee statt Tee bevorzugt. Grund für die regionalen Unterschiede liegen in der historischen Prägung der beiden Landesteile. Der Norden stand sechshundert Jahre unter muslimischer Fremdherrschaft. So findet man in Nordindien auch die Küche der Mongulen, welche aus eher schwerer und fettreicherer Kost mit viel Fleisch besteht, während im Süden vegetarisches und leichteres Essen bevorzugt wird.

Jedoch werde ich nicht nach Lust und Laune drauflosessen dürfen, aus gesundheitlichen Gründen werde ich auf rohe Salate, rohes Gemüse und Schweinefleisch (wegen Trichinosegefahr) verzichten müssen. Ebenso auf das in den meisten Restaurants bereitgestellte Trinkwasser.


Wusstet ihr, dass es verschiedene Arten von Fladenbroten gibt?
  • Chapati (einfachtste, popullärste & billigste Brotsorte. auf heisser Herdplatte gebackener Fladen aus Wasser und Mehl)

  • Paratha (dicklicher Pflaumenkuchen. Der Volkornfladen wir mit Butter in der Pfanne gebacken und oft mit einer Kartoffelfüllung angeboten)

  • Puris (Fladen aus Mehl, Wasser und Salz, die in Öl schwimmend gebacken werden, wobei sie sich aufblähen wie Luftballons. Nicht weit verbreitet, dennoch sehr schmackhaft)

  • Naan (im Tonofen bei offenem Feer gebacken. Das grosse, dreieckige Fladenbrot gibt es in verschiedenen Varianten, zB mit Butter bestrichen oder mit Käse gefüllt) Solche haben wir auch im Kings Kurry in Wiedikon gegessen. *mmmmhh*

  • Papad (hauchdünner, oftmals scharf gewürzter Fladen, meist als Appetitanreger vor der Hauptmahlzeit serviert)
Das ist natürlich nur ein kleiner Teil der reichen indischen Küche. Hoffe ihr könnt euch jetzt in etwa vorstellen, was mir kulinarisch alles bevorsteht. :-)

Achja, all die Köstlichkeiten werde ich nicht mit Messer und Gabel sondern von Hand (das Essen soll angeblich viel besser schmecken ;)) essen.

Das Bild habe ich von http://www.indien-reise.com/german/images/SAMOSAS2.jpg

Mittwoch, 25. Juli 2007

Die Qual der Wahl

Jeden Dienstag Abend schaue ich die Sendung 'Zug um Zug' im SF1. Mona Vetsch reist dort mit dem Zug durch Indien. In der zweiten Sendung begegnet Mona in Jaipur Gisela Treichler. Sie reiste vor über 20 Jahren zum ersten Mal nach Indien, schrieb bereits einen Reisführer über das Land der Gegensätze und besucht das Land beinahe jährlich.

Gisela Treichler führt den Travelbookshop am Rindermarkt in Zürich. Und gestern Nachmittag machte ich mich auf um mir einen Reiseführer über Indien zu kaufen. Man muss sich den Laden so vorstellen: eher klein und gemütlich, die Bücherregale reichen vom Boden bis zur Decke und sind mit Bücher aus der ganzen Welt gefüllt. Allein schon das 'Feeling' des Ladens ist ein Besuch Wert. Reisebuchführer über Indien gab es über zehn verschiedene, und so stand ich vor der Qual der Wahl. Aber ich hatte Glück und traf Frau Treichler. Als ich ihr erzählte, ich würde nach Indien reisen, war sie total begeistert. Ihre Freude war richtig ansteckend. Sie begann mir von Indien zu erzählen und stapelte gleichzeitig Buch um Buch vor mir auf. Vom Reiseführer 'Lonelyplanet' und 'Stefan Loose' (die mir von Globetrotter empfohlen wurden) riet sie mir ab und schwärmte dafür für den Führer von 'Reise-Know-How', und zwar aus für mich nachvollziehbaren Gründen: Alle Menschen, die einen Reiseführer kaufen den es nicht in ihrer Sprache gibt kaufen ihn in Englisch. Somit sind die Geheimtipps keine Geheimtipps mehr und die kleineren Hotels schneller ausgebucht. Ausserdem tauchen Europäer anders in eine Kultur ein als zum Beispiel ein Australier oder ein Amerikaner. 'Reise-Know-How' ist ein Deutscher Verlag, somit ist auch das Einzugsgebiet kleiner.
Ich verliess den Laden mit einer detaillierten Karte von Südindien, dem Reisführer von 'Reise-Know-How' über den Süden Indiens und vielen guten Tipps für meine Reise und meine Lektüre nach meiner mündlichen Matur.

So, das ist der momentane Stand meiner Planung. Ich empfehle jedem, der eine Reise plant, egal wohin (auch innerhalb der Schweiz), einen Besuch im Travelbookshop. Oder schaut zumindest mal auf www.travelbookshop.ch vorbei! Der Lade ist ein Paradies für Reisefreunde. :)

Sonntag, 22. Juli 2007

Die Vorfreude wächst

Hallihallo alle zusammen!

Wie die meisten ja bereits wissen, will ich in meinem Zwischenjahr nach Indien. Um die Mailboxes nicht mit Massenmails zu überschwemmen ;) habe ich mir gedacht, ich mache einen Blog, wo jeder selber nachlesen kann wies mir geht.
Im Moment bin ich fleissig am planen, damit ich langsam den ungefähren Zeitrahmen für meine Reise abstecken kann. Ich habe bereits beschlossen, 'nur' den Süden Indiens zu bereisen, dh hauptsächlich Kerala und Goa. In der nächsten Woche werde ich mir den Lonelyplante Reisebuchführer kaufen, der mir von Globetrotter empfohlen wurde.
Je mehr ich mich mit Indien auseinandersetze, desto schneller will ich dorthin :)

Wünsche allen noch schöne Sommerferien!!