Tja, jetzt bin ich schon bald eine Woche in Indien, und im Grossen und Ganzen gefaellt es mir gut! Ich weiss gar nicht wo ich anfange soll zu erzaehlen...
Also mein Zimmer im Guesthouse sieht folgendermassen aus: Ein sehr einfach eingerichteter Raum, ohne Bider. Drin stehen zwei grosse Better und ein Tisch, auf dem eine SChale gefuellt mit Bananen steht. In einem kleinen Nebenraum hat es ein Bruenelli und nebenan ein WC. Um mich zu waschen steht mir ein grosser Zuber und ein Wasserhahn zur Verfuegung. Tja, einfach aber praktisch!
Uebers Wochenende bin ich in die naechst groessere Stadt gefahren. Dh. fuer die etwa 45 kilometer benoetigten wir mit dem Bus 3h. Apropos busfahren: Stellt euch vor, ihr habt beide Fuesse direkt nebeneinander, haelt euch mit einer Hand an den Stangen an der Decke und mit der anderen klammert ihr euch an euren Rucksack. Man kann in so einen Bus durchaus auch einsteigen, wenn es kein Platz mehr hat!! No problem! (wie der Inder sagt ;))
Am Mittwoch Abend bin ich mit Bindu in einen Gottesdienst in einer nahegelegenen Kriche gegangen. Ok, ich habe rein gar nichts verstanden, aber es war einfach mega suess, wie etwa nach einer halben Stunde eine Frau aufgestanden ist, zum Mikro (jaaaa, die indischen Krichen haben sogar Mikrofone! Und das in einem aermeren Viertel! Da koennte sich doch so manche Kriche in der Schweiz ein Beispiel nehmen ;)) gegangen und hat mich auf Englisch herzlich willkommengeheissen und ein kleines Maedchen hat mir einen Blumenstrauss ueberbracht. Einfach total lieb!!
die Jungen in der Kirche haben mit mehreren Mikrofonen die LIeder die gesungen wurden begleitet. Den Text fuer die Lieder haben sie jedoch nicht aus Buechern abgelesen, sondern aus alten Agendas (Jahr 2005 /2006) in welche sie von Hand den Text gekrizelt haben.
In Kerala spricht man hauptsaechlich Mayalam. Da ich aber gleich an der Grenze zum District Tamil Nadu wohne, sprechen teils Leute (wie zum Beispiel Lilly) auch Tamil. Eine total andere Sprache, mit total anderen Schriftzeichen!
Es ist sehr anstrengend und nervenaufreibend, dass ich mit den meisten Menschen nicht kommunizieren kann. Sie verstehen zum teil gar kein Englisch, und wenn, dann nur gerade: whats your name? How are you? Apropos how are you: Eine Frau die im Verkauf von R+D arbeitet antwortet immer auf meine Frage how are you mit: Fine and nice, thank you ;) *hihi*
Als mir Bindu gestern Abend ihr Buch gezeigt hat, mit welchem sie Englisch lernt, konnte ich nach mehrmahligem fragen (auf verschiedenen Weisen) und auch mit Haenden und Fuessen nicht herausfinden, in welcher Lektion sie gerade sind... *schad*
Momentan ist es so um die 30 Grad warm, fuer mich eher zu warm und zu feucht!!
Ach ja, wir haben uebrigens eine Zeitdifferenz von 4.5h. Dh wenn es bei euch 12Uhr mittags ist, habe ich bereits halb 5 am abend. Nur so zur info.
Soo, hoffe ich konnte euch einen weiteren spannenden Einblick in mein neues Leben vermitteln! Pusbaleela wartet bereits, das Nachtessen ist fertig!! Melde mich wieder! Vermisse euch! Selina
Indischer Gegensatz Nr.1
Kerala ist der am weitesten entwickeltste District von ganz Indien. Die Analphabetenrate liegt fuer indische Verhaeltnisse sehr tief und ein grosser Teil der Menschen hat die Moeglichkeit, eine Ausbildung zu machen. Trotzdem liegen in Kerala und der Suedspize von Tamil Nadu die Mitgiftpreise (Preis den die Familie der Tochter an die Familie des Braeutigams zahlt) am hoechsten in ganz Indien!?
Samstag, 17. November 2007
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2 Kommentare:
Sali Selina,
es ist spannend von dir zu hören wie sich's in Indien so lebt! Im Moment siehst du alles noch durch die Europäerbrille mit allen Unterschieden. Je länger du dort lebst, merkst du, dass es auch andere Lebensweisen gibt und die sind gar nicht immer schlecht. Nur kann man hier in der Schweiz nicht bei allem sagen: "No Problem". Die Herzlichkeit der Leute z.B. in der Kirche war wirklich einmalig.
Hier frieren wir bei herrlichem Wetter und Minus Temparaturen. Gruss Christa
Hallo.
Ich mochte mit Ihrer Website sindia-sindia.blogspot.com Links tauschen
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